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Gummierung & Erhaltung

Mit freundlicher Unterstützung von Dana


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Briefmarken sind auf ihrer Rückseite gummiert, damit sie einfach und bequem auf Briefe und Karten zu kleben sind. Das war schon zu Beginn der Briefmarkenzeit so. Zunächst bestand der Kleber aus Gummiarabikum - dem Saft der tropischen Akazienbäume - Glyzerin, Wasser und Sirup. Für die moderne Briefmarkenproduktion wird inzwischen kein Gummiarabikum mehr verwendet, sondern ein Synthetikprodukt, das tropenfest, lebensmittelecht und ungiftig ist. Für einen Quadratmeter Papier werden ca. 10 Gramm Klebstoff benötigt.

Die Herstellung des gummierten Papiers für die Briefmarken ist jedoch wie in den Anfangszeiten eine Wissenschaft für sich. So gummiert die Bundesdruckerei das angelieferte Papier für den Briefmarkendruck nach wie vor selbst. die gesamte Papierbahn der großen Rolle wird in einer speziell dafür konstruierten Maschine einseitig mit Klebstoff beschichtet, der Klebstoff trocknet und das so gummierte Papier  wird wieder zu einer Rolle aufgewickelt. Dieser Vorgang wird so fein gesteuert, daß über die gesamte Papierbahn ein äußerst dünner und völlig gleichmäßiger Klebstoffauftrag zustande kommt.

Die Präzision und exakte Ausführung dieses Bearbeitungsschrittes ist beeindruckend. Auf diese Weise entsteht aus normalem Druckpapier das einseitig gummierte Papier.

Die schweren Papierrollen werden fertig vorbereitet gelagert, dann auf benötigte Breite geschnitten und aus der sogenannten Gummiererei in die Druckerei transportiert.

Für den Druck der Briefmarken wird das Papier entweder direkt von der Rolle verarbeitet oder in einzelne Druckbogen zerschnitten. die meisten Dauerserienwerte, Marken für Briefmarkenheftchen oder Automatenmarken werden im Rollendruck hergestellt. Viele Sondermarken und Blockausgaben hingegen werden auf Einzelbogen gedruckt.

Wie soll man sammeln - postfrisch oder gestempelt?

Wer mehr aus seinem Hobby machen möchte, der sollte seine Briefmarkensammlung systematisch nach bestimmten Kriterien aufbauen. Die Auswahl der eigenen Sammelgebiete ist daher eine der wichtigsten Fragen, die sich jeder Sammler stellen sollte. Grundsätzlich kann man zwischen postfrischen und gestempelten Marken wählen. Viele Sammler entscheiden sich aber für beide Arten.

Postfrisch
"Postfrisch" sammeln heißt, Jahrgang für Jahrgang alle neuerscheinende Marken möglichst komplett zu besitzen. Als "postfrisch" wird eine nicht benutze Marke bezeichnet, deren Vorder- und Rückseite sich in ihrem ursprünglichen Zustand befindet, d.h. die Marke ist noch vollständig gummiert und nicht gestempelt.

Gestempelt
Gestempelt oder gebraucht ist eine Marke, wenn sie mit einem Stempel entwertet worden ist. Bei dieser Sammelart sollte man auf einen sauberen Stempelabdruck achten.

Bei der Anlage einer Sammlung hat man die Möglichkeit, sie durch charakteristische Merkmale interessanter - und damit wertvoller - zu gestalten. Eine individuelle Art des Sammelns ist beispielsweise auch die Sammlung von Eckrandstücken. Aber auch Briefmarken mit ausgewählten Stempeln machen eine Sammlung interessanter.

Für eine Sammlung mit gestempelten Postwertzeichen gibt es eine begrenzte Anzahl verschiedener Stempelarten. Wichtig ist für viele Sammler, eine Ihre Sammlung möglichst einheitlich, also entweder gestempelt oder postfrisch, anzulegen.

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